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Wo kommen Strom und Wärme für unsere Schule eigentlich her?


30. Juni 2018

Im Rahmen des Lehrplans Physik in Jahrgangstufe 9 mit dem Thema „Energiegewinnung durch Kraftwerke“, besuchte Physiklehrer Dr. Joachim Weiffen mit seinem Physikkurs eine ganz in der Nähe der Schule befindliche Biogasanlage. Herr Angelbeck begrüßte uns auf dem riesigen Hof der „Wehdemer Biogas GmbH & Co KG“, so der genaue Name und leitete die Besichtigung.

Diese Anlage gehört zu einem Netzwerk aus Landwirten wie ihm und auch Familie Schlechte einerseits und größeren Energieanbietern andererseits und versorgt unsere Schule sowie etliche angrenzenden Häuser direkt mit Wärme, aber auch mit elektrischem Strom, der allerdings erst ins kommunale Netz gespeist wird.

Nach Aussage von Herrn Angelbeck funktioniert dieses hochkomplexe Gebilde wie eine Kuh: sie frisst ständig Maissilage und hinten raus kommt Methan (= Pupsgas). Der „Speiseplan“ der Biogasanlage ist von den Ämtern vorgegeben und muss von den Betreibern genauestens eingehalten werden – es sind hier 65% Mais und 35 % Gülle (andere Biogasanlagen haben andere Speisekarten). Da die „Riesenkuh“ kontinuierlich jede halbe Stunde gefüttert werden muss und insgesamt im Monat 800 Tonnen Mais verbraucht, verwundert es nicht, dass sich gleich am Eingang des Hofes eine riesige Maissilage befindet. Der Mais wird mit Teleskop-Ladern zu der Vorgrube gebracht und mit diversen chemischen Zusatzstoffen versehen, bevor er mit einem Förderband und Beimengungen von Gülle in eins der vier Gärbehälter (= Fermenter) transportiert wird. Je nach Gärzustand werden die Inhalte der Gärbehälter weiterbefördert, bevor die Gärreste als sogenanntes Substrat von den Landwirten wieder als wertvoller Dünger abgeholt und auf die Felder ausgebracht werden. Im letzten Gebäude, das die Schüler besichtigten, wird die Wärme durch Generatorturbinen in elektrischen Strom umgewandelt. Alle Messdaten laufen in einem Rechner zusammen und dienen der kontinuierlichen Kontrolle wie auch Steuerung.

Sehr beindruckend waren die Größe und die technische Komplexität der Anlage – überall waren Leitungen und Schaltungen zu entdecken – jeder Prozess der Biogasanlage, so  Angelbeck, wird aufgezeichnet und bei behördlichen Prüfungen gesichtet. Wir danken Herrn Angelbeck für die sehr beindruckende und interessante Führung durch die Wehdemer Biogasanlage.

Kontakt

Stemweder-Berg-Schule
Am Schulzentrum 10-14
32351 Stemwede

Tel: 05773/800310
E-mail: kontakt@stb-schule.de

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