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Die AG-Eulenschutz informiert


7. April 2018

Einen interessanten und spannenden Vortrag hielt Dr. Holy, hauptamtlicher Mitarbeiter der Natur- und Umweltschutzvereinigung Dümmer vor kurzem interessierten und sachkundigen Lehrern, Heimatpflegern und Kooperationspartnern an unserer Schule. Er stellte dabei die Geschichte und die Entwicklung der Arbeitsgemeinschaft „Biotop- und Eulenschutz Stemweder Berg e. V.“ vor. Von den Anfängen bis heute sind inzwischen 20 Jahre vergangen und mittlerweile ist er selbst ehrenamtlicher Geschäftsführer. Während dieser Zeit wuchsen die zu pflegenden Biotopflächen auf 50 ha an. Sie zu pflegen ist zu einer anspruchsvollen Aufgabe angewachsen. Dabei liegen die Biotope zum Teil auch auf Stemweder Seite. Weitere Schwerpunkte ihrer Arbeit sind die Umweltbildung, Verbesserung der Lebensraumgestaltung für das Rebhuhn, ein wissenschaftliches Monitoring einer Feuersalamander-Population und das Anlegen atlantischer Standflächen für die Zauneidechse.
„Wie können wir in Stemwede eigentlich in Sachen Eulenschutz Akzente setzten?“ fragten einige Teilnehmer. „Meiner Meinung nach, würde es in Stemwede Sinn machen, sich dem Schutz und der Entwicklung des Steinkauzes, einer kleinen Eulenart, zuzuwenden. Selbstverständlich sind hier - wie anderswo - alte Streuobstwiesen als optimale Habitate spärlich zu finden. Dennoch bietet Stemwede Lebensräume, die für den Steinkauz geeignet sind“, meinte Dr. Holy. Beweidete Grünlandflächen mit kurzem Bewuchs für die Jagd auf Mäuse und Regenwürmer, magere Mähwiesen, unbefestigte Feldwege und offene Brachflächen gibt es in Stemwede und Umgebung. Auch Siedlungsbereiche wie ruhige Hausgärten und Hofflächen würden zur Nahrungssuche genutzt. Auch Kopfweiden seien beliebte Lebensraumelemente des Steinkauzes. Allerdings würden die natürlichen Brutmöglichkeiten immer weiter eingeschränkt. „Deshalb schlage ich das Anbringen von Nistkästen für den Steinkauz vor.“, so Holy weiter.

Diese neue Perspektive wurde von den interessierten Naturfreunden lebhaft diskutiert, auch vor dem Hintergrund der Aktion „Stemwede blüht auf“. Zusammen mit der Stemweder-Berg-Schule könnten 50 spezielle Niströhren gebaut und in Stemwede verteilt werden. Eine Idee mit Potential.

Auf jeden Fall fiel der informative Vortrag auf fruchtbaren Boden. Hans Möller-Nolting, Heimatpfleger in Haldem, macht sich daran, zunächst einmal einen Prototyp von Nistkasten für den Steinkauz zu entwerfen, den dann die Schüler der Stemweder-Berg-Schule in größeren Mengen bauen werden. Ulrich Nimbs bedankte sich herzlichst bei Dr. Holy für die Einblicke in den praktischen Naturschutz.

Kontakt

Stemweder-Berg-Schule
Am Schulzentrum 10-14
32351 Stemwede

Tel: 05773/800310
E-mail: kontakt@stb-schule.de

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