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Projekt „Mädchen stärken - Jungen fördern“


20. März 2018

Ein Projekt? Super! Das fanden die Schüler und Schülerinnen der 7. Klasse ebenfalls, denn beim Projekt „Mädchen stärken - Jungen fördern“ hatten sie die Möglichkeit, vollkommen neue Inhalte im Schulalltag zu erleben. Mit Hilfe von Lehrerin Sabine Ebert-Prasuhn und weiteren Lehrern fanden interessante Projekte statt. Angeboten wurden zum Beispiel für die Mädchen folgende Projekte: „Wir bauen Schutztiere“ mit Uta Frye, „Mädchen bauen Roboter“ mit Stephan Hegemann. Für die Jungen gab es folgende interessante Projekte: „Geocaching“ wurde von Lehrer Lars Haller, „Chill mal“ mit Joachim Weiffen und „Programmieren“ mit Karsten Knigge angeboten.

Außerdem gab es Projekte für Mädchen und Jungen: „Ausbildung zum Streitschlichter“ mit Mirja Hodde-Mündel (Schulsozialarbeiterin) und Lehrerin Sabine Ebert-Prasuhn und„Erste Hilfe in der Schule“ mit Lehrerin Sabrina König und Anika Feldpausch. Im Rahmen von „Gesunde Schule im Mühlenkreis“ wurde von der Ernährungsberaterin Frau Reiners-Gertges von der BKK Melitta Plus das Ernährungsprojekt „Denkfutter – Einfluss der Ernährung auf die körperliche und geistige Fitness“ durchgeführt. Sie wurde von der Hauswirtschaftslehrerin Dorle Schumacher dabei unterstützt.
Montagmorgen, 8.10 Uhr: die Schülerinnen und Schüler warteten neugierig auf die Dozenten oder Lehrer. Was wird gemacht, was erfahren sie in diesen drei Tagen? Interessante Angebote standen auf dem Programm: Wie stelle ich Schutztiere her? Wie ernähre ich mich gesund? Wie kann ich einen Roboter bauen? Wie finde ich den Cache im Stemweder Berg? Wie programmiere ich? In dem Projekt „Wir bauen Schutztiere“ mit Frau Frye ging es zu Beginn erst einmal darum, was ein Schutztier überhaupt macht. So ist ein Schutztier der seelische Begleiter und Beschützer eines Menschen in allen Lebenssituationen. Das Tier, was sich die Schülerinnen ausgesucht haben, skizzierten sie anschließend. Dieses skizzierte Tier fand dann mit Hilfe von Draht, Papier, Kleister und Farbe den Weg in die Dreidimensionalität. Die so entstandenen kreativen Werke wurden natürlich mit nach Hause genommen und erfüllen hier ihre wichtige Aufgabe: sie beschützen ihren „Schöpfer“!  „Wir haben so tolle Tiere gebastelt, das hat richtig Spaß gemacht!“, freuten sich Vanessa, Lena und Shirin über ihre „Schutztiere“.

Bei Frau König ging es in dem Projekt „Erste Hilfe in der Schule“ um die richtige Versorgung bei Verletzungen und wie man die Schüler bei Unfällen betreut. Da wurden Unfälle nachgespielt, Arme und Beine mit Binden verbunden, etc. Was macht man, wenn die Person sich an nichts erinnert? „Mensch, da merkt man erst, wie wichtig Erste Hilfe ist! Jetzt kann ich Menschen bei Unfällen richtig in die stabile Seitenlage legen und weiß, wie ich ihnen helfen kann.“, bemerkten Connor und Fiona ganz ernst und begeistert. Bei den „angemalten“ Verletzungen hatten die Schüler ihren Spaß, ebenso bei den anschließenden Verbänden. Dies waren „wahre“ Meisterwerke.

In dem Projekt „Geocaching“ schickte Lehrer Lars Haller die Jungen mit Handys in den Stemweder Berg, wo sie mithilfe von GPS Caches suchten. Bei dieser „modernen Schnitzeljagd“ liefen die Schüler die Hügel rauf und runter, fanden eine kleine Dose und mussten Fragen oder Rätsel beantworten. „Das macht richtig Spaß, man ist ständig unterwegs, sucht und knobelt – eine echte Herausforderung war das!“, freuten sich die Schüler über das Projekt.

Bei dem Projekt „Mädchen bauen Roboter“ hatten 12 Mädchen aus der siebten Jahrgangsstufe drei Tage lang Zeit, sich mit dem Thema „Roboter“ intensiv auseinanderzusetzen. Mit den Lego EV3 Mindstorm-Kästen der Schule bauten die Schülerinnen zunächst Ihre eigenen Roboter. Sie lernten das Zusammenwirken von Aktoren und Sensoren anzuwenden, einzuschätzen und mittels der Prozesssoftware umzusetzen, um die gestellten Aufgaben zu erledigen. Im weiteren Verlauf des Projektes wurden die Roboter mit den schuleigenen iPads programmiert. Unterschiedliche Simulationen mussten nach der Fertigstellung durchlaufen werden, es wurden Rennen gefahren, Dinge transportiert und Sounds getestet. „Besonders das Bauen und Programmieren hat uns Spaß gemacht, auch wenn es viel Geduld erfordert“, bemerkten Valmira und Victoria anschließend.

Beim Projekt „Denkfutter – Einfluss der Ernährung auf die körperliche und geistige Fitness“ durften sich die Schüler nach Beratung durch Frau Reiners-Gertges die Gerichte selber aussuchen.  „Das war richtig lecker – und das haben wir alles selbst gemacht!“, freuten sich die Schüler stolz und brachten auch der Schulleiterin Frau Hachmann eine Kostprobe, die dafür anerkennenswerte Worte fand. Alle waren von den drei Tagen und vor allem von ihren Gerichten begeistert. „Ich koche jetzt auch mal zu Hause – und zwar gesund!“, ergänzte Max lachend.

„Chill mal …! In diesem Jungen-Projekt, unter der Leitung von Dr. Joachim Weiffen, hatten die Schüler die Möglichkeit Übungen zur Entspannung kennen zu lernen. Darüber hinaus „entführte“ er die Schüler auf wunderbare Traumreisen. Außerdem zeigte Dr. Weiffen den Schülern einfache, effektive Übungen zur Fitness, Balance und Stärkung des Immunsystems. „Ich hätte nicht gedacht, dass Yoga so anstrengend sein kann. Wir haben immer noch Muskelkater!“, stellten Julius und Janis lachend fest.

In dem Projekt „Programmieren“ mit Lehrer Karsten Knigge lernten die Schüler an ihrem ersten Tag „analoges Programmieren“ kennen. Sie stellten erste Programme mit dem Calliope Mini her: Wörter/Zahlen, LED´s ansteuern, Musik machen usw. Außerdem lernten sie Funkbefehle kennen. Am zweiten Tag schraubten, steckten und löteten sie ein ferngesteuertes Auto zusammen. „Das war gar nicht so einfach, da musste man ganz schön aufpassen, dass man nicht etwas Falsches miteinander verband“, erklärten Justin, Edgar, Elia, Artur und John begeistert. Anschließend programmierten sie das Auto mit zwei Calliope Minis. Am Ende ließen alle Jungen stolz ihre ferngesteuerten Autos durch den Computerraum rasen.

Auch von dem letzten Projekt waren die Schülerinnen und Schüler begeistert: „Ausbildung zum Streitschlichter“. Lehrerin Sabine Ebert-Prasuhn hatte Kontakt mit der Sekundarschule Rahden aufgenommen, die eine Abordnung von zehn Schülern schickte, die mit den Stemweder Schülern viele Aspekte der Streitschlichtung theoretisch und praktisch kennen lernten wie z. Bsp. die Grundlagen der Streitschlichtung. Was ist Gewalt? Wie ist sie definiert? Ist eine verbale Beschimpfung schon Gewalt? Streitschlichter dürfen sich nicht einschüchtern lassen, brauchen Selbstbewusstsein, müssen vertrauenswürdig sein, gut zuhören können und ausreden lassen. An diesen drei Tagen erfuhren die jungen Menschen an eigenem Leib, was es heißt, Nähe zuzulassen, Berührungsängste zu überwinden und Ängste zuzugeben. Sie mussten Zeitdruck aushalten, aktiv mitdenken, im Team arbeiten, empathisch reagieren und Entscheidungen treffen, wobei die Schulsozialarbeiterin Mirja Hodde-Mündel und Lehrerin Sabine Ebert-Prasuhn die Schüler einfühlsam begleiteten. Jede Schülerin und jeder Schüler erhielt als Abschluss ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme an der Streitschlichterausbildung und wird in Zukunft an der Stemweder-Berg-Schule in den Pausen seinen „Dienst“ aufnehmen. Das Resümee des Seminars stand eindeutig fest: die Schüler lernten wesentlich mehr als der Lehrplan vorschreibt.                      

Kontakt

Stemweder-Berg-Schule
Am Schulzentrum 10-14
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E-mail: kontakt@stb-schule.de

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